Wolfgang Schiele, seit 1990 in München als Geigenbaumeister selbständig, widmet sich im Geigenbau den Arbeitsberei­chen Neubau, Reparatur, Klangver­besserung sowie Restauration.

Dabei sind ihm die individuelle Beratung für die Reparatur und die klangliche Optimierung von Streichinstrumenten besonders wichtig. Er bietet außerdem Geigen, Bratschen und Celli als Mietinstrumente in allen gängigen Größen und in verschiedenen Qualitäten an.

Geige von Wolfgang Schiele Bratsche von Wolfgang Schiele Cello von Wolfgang Schiele

Neue Instrumente

Als Vorbilder für seine neuen Instrumente dienen Wolfgang Schiele die klassi­schen italienischen Meister wie Amati, Stradivari und Guarneri. Außerdem finden die Prinzipien des Goldenen Schnitts Einfluss auf seine Modelle. Jedes Instrument ist ein individuelles Einzelstück. Seine Instrumente werden von Berufs­musikern wie ambitionierten Liebhabern im In- und Ausland gespielt und geschätzt. Zeichen der Kontinuität seiner Instru­men­te sind eine hohe Ausgeglichen­heit, ein modulationsfähiges Timbre sowie eine sehr hohe Resonanzfähigkeit.


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Bratsche

Bratsche

Modell: Antonio und Hieronymus Amati, 1592 / Goldener Schnitt, 2013, Korpusgröße: 41,5 cm

Bratsche

Bratsche von Wolfgang Schiele

Modell: Antonio und Hieronymus Amati, 1592 / Goldener Schnitt, 2012, Korpusgröße: 42,0 cm

Cello

Cello von Wolfgang Schiele

Modell: Andrea Guarneri, 1692; 2000

Geige

Geige von Wolfgang Schiele

Modell: Nicola Amati / Goldener Schnitt, 2005

Geige

Geige von Wolfgang Schiele

Modell: Nicola Amati / Goldener Schnitt, 2014

Geige

Geige von Wolfgang Schiele

Modell: Guarneri „ex Kochanski“, 2005

Geige

Geige von Wolfgang Schiele

Modell: Nicola Amati, 2009

Barockgeige

Barockgeige von Wolfgang Schiele

Modell: Nicola Amati / Goldener Schnitt, 2003

Barockbratsche

Barockbratsche von Wolfgang Schiele

Modell: Goldener Schnitt, 2004

Vita

Wolfgang Schiele in seiner Werkstatt

Seit 2001 Vorträge zum Thema »Goldener Schnitt an der Cremoneser Geige« (zuletzt 2013 beim Verband Deutscher Geigenbauer und Bogenmacher und 2014 beim Schweizer Verband der Geigenbauer und Bogenmacher)
2000–2003 Entwicklung des Goldenen Schnitts an der Cremoneser Geige
Mai 1997 Mitorganisator der Ausstellung »GEIGENBAU HEUTE« im Münchner Stadtmuseum
Seit August 1990 In eigener Werkstatt in München selbständig
Juni 1988–Juni 1990 Werkstattleiter bei P. Biddulph in London, England
Mai 1988 Meisterprüfung im Geigenbauhandwerk an der Handwerkskammer Stuttgart
1985–1987 P. & W. Moes in New York, USA
Sept. 1983–Dez. 1984 J. Dariel in Paris, Frankreich
Okt. 1982–Aug. 1983 Bodart et Dariel in Besançon, Frankreich
1979–1982 Ausbildung an der Staatlichen Berufsfach- und Fachschule für Geigenbau in Mittenwald
1978 Abitur am Georg-Herwegh-Gymnasium, Berlin
1959 geb. in Berlin